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Erfurt wächst und somit auch die Anforderungen an eine optimale Sportinfrastruktur.

Die Sportplatzanlage Borntal im Erfurter Stadtteil Andreasvorstadt hat sich dahingehend in den letzten Jahren zu einem wirklichen Vorzeigeobjekt des Erfurter Sportbetriebes entwickelt. 2016 wurden im Rahmen eines großen Umbauprogramms wortwörtlich die ersten Steine ins Rollen gebracht. Der ehemalige Tennenplatz wurde zu einem Kunstrasengroßspielfeld, inklusive 100 m Sprintlaufbahn und neuer Lärmschutzwand umgebaut, um den Anforderungen an die Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BlmSchV) zu genügen. Borntal ist somit eine von insgesamt 8 Sportplatzanlagen die von dem sogenannten „Kunstrasenprogramm“ profitieren konnten.

Nach und nach folgten weitere Baumaßnahmen (u.a. Erneuerung der Elektroanlage) welche teilweise in Eigenleistung durch die Mitarbeiter des Erfurter Sportbetriebes umgesetzt werden konnten.
Unter der engagierten Anleitung von Dirk Solle – seinerseits Sportanlagenwart in Borntal – wurden beispielsweise rund 630 Meter Zaun für die Absperrung von 3 Seiten des Sportplatzgeländes gesetzt, dass entspricht ungefähr 7 x der Länge eines Fußballfeldes. Mit Kollegen aus dem Team „Meisterbereich West“ wurden zudem neue Ballfangzäune, Ersatzpflanzungen für anderweitig geschlagene Bäume und ein bedarfsorientierter Umbau der vorhandenen Leichtathletikanlagen, inklusive „Doppel“ – Weitsprunggrube und Kugelstoßring umgesetzt. Die Sportplatzanlage wird durch den Vereinssport stark frequentiert und ist aufgrund der guten Lage ein gern für den Schulsport genutzter Sportraum. Momentan teilen sich 3 Schulen MO – FR die Zeiten von 08:00 – 16:00 Uhr.

Nicht sportlich genutzte Flächen gestalten sich wie auch in anderen Teilen Erfurts als bunte Blühwiesen mit Mohn, Margeriten, Kornblumen und wilden Disteln.
Dabei schauen solche Wiesen nicht nur besser aus, machen weniger Arbeit und sind widerstandsfähiger gegen Trockenheit, zusätzlich bieten sie auch noch vielen Insekten Nahrung und Lebensraum.

 

Trotz allem gibt es immer noch Teilbereiche die in den nächsten Jahren dringend einer Sanierung bedürfen. So soll beispielsweise die 4. und somit letzte Seite der Grundstücksabgrenzung Richtung Blumenstraße fertiggestellt werden.

„Im nächsten Jahr ist dann der letzte Teil des Zauns Richtung Blumenstraße dran. Mit ca. 150 Metern soll die fortführende Erneuerung nach Möglichkeit ebenfalls in Eigenregie erfolgen.“ so Dirk Solle optimistisch. „Lediglich die leichte Hanglage bei diesem Stück könnte mein eigentlich geübtes Team ein bisschen ärgern. Aber an sich habe ich keine Bedenken.“ Weiterhin muss das ehemalige „Entmüdungs-„, „Tauch-“ oder auch „Bewegungsbecken“ weichen und macht somit Platz für eine Neuordnung der jetzigen Dusch- und Sanitäranlagen im bestehenden Funktionsgebäude. Bei dieser Maßnahme werden gleichzeitig die Grundleitungen überprüft und gegebenenfalls erneuert sowie der Bodenbelag in einigen Umkleiden noch final getauscht.

Ersten Kostenschätzungen zufolge müssten dafür insgesamt ca. 180 TEUR eingeplant werden.

 

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