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Der Sportbetrieb steht 2026 vor einem der arbeitsintensivsten Jahre der vergangenen Dekade. Während der laufende Betrieb mit all seinen täglichen Anforderungen weiterläuft, türmt sich parallel ein außergewöhnlich umfangreiches Bau- und Sanierungsprogramm auf. Die Bauabteilung ist personell knapp besetzt, und auch im übrigen Sportbetrieb machen sich Personalengpässe bemerkbar. Dennoch müssen zahlreiche Projekte vorbereitet, begleitet und umgesetzt werden – viele davon mit erheblicher Bedeutung für die langfristige Nutzbarkeit der Sportinfrastruktur der Landeshauptstadt.

Laufende und unmittelbar anstehende Maßnahmen

Mehrere Sportanlagen benötigen dringende bauliche oder technische Eingriffe, die teilweise bereits begonnen und 2026 umgesetzt werden sollen:

  • Töttelstädt – Erneuerung der ortsfesten elektrischen Anlage
  • Marbach – Erweiterung des Funktionsgebäudes um 3 Umkleidekabinen
  • Am Nordpark – Sanierung der Sanitäranlagen
  • Windischholzhausen – Neubau bzw. Sanierung des Sport- und Gemeindehauses inklusive der sportlichen Außenanlagen im Rahmen des Modellvorhabens Süd Ost
  • Radrennbahn – Sanierung der Fahrbahn
  • Hartwig-Gauder-Halle – Umrüstung der veralteten Natriumdampflampen auf moderne LED-Technik
  • Tennisanlage TC RWE – Umbau Eingangsbereich Martin-Anderson-Nexö Straße und Ersatzneubau von Lagerboxen
  • Kerspleben – Schaffung neuer Umkleiden einschl. Schiedsrichter Umkleiden in Modulbauweise
  • Sportanlage am Flughafen – energetische Sanierung einschl. Erneuerung der Heizung und neuer Erschließung
  • Stotternheim – Erneuerung und Umbau des Umkleide- und Sanitärbereichs an der Turnhalle
  • Sportforum Johannesplatz – Schaffung von 4 neuen Umkleiden im Funktionsgebäude sowie einem Lagergebäude für Pflegetechnik der Sportanlagen

Diese Maßnahmen sind nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern erfordern auch eine enge Abstimmung mit Vereinen, Nutzern, Planern und Baufirmen – und dass alles parallel zum Tagesgeschäft.

Projekte in Vorbereitung

Zu den laufenden Baustellen stehen weitere Großprojekte in den Startlöchern, deren Umsetzung in 2026 beginnen:

  • Grubenstraße – Ersatzneubaus des Funktionsgebäudes
  • Steigerwaldstadion – Erneuerung Laufbahn und Sanierung Werferhaus am Werferplatz

Zusätzlich zu den bereits o.g. Projekten in Vorbereitung bzw. Umsetzung hat die Landeshauptstadt Erfurt, vertreten durch den Erfurter Sportbetrieb für folgende Projekte einen Förderantrag gestellt, die bei positiven Bescheid ebenfalls noch in 2026 begonnen werden:

  • Eissportzentrum – Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle – Erneuerung des Foliendaches der GNSH einschl. Umrüstung der Hallenbeleuchtung von Natrium Dampf Lampen auf LED Strahler
  • Eissportzentrum – kleine Eishalle – Aufstockung des südlichen Funktionstraktes zur Schaffung neuer Umkleiden (FM-Geber Bund / Land Thüringen hat das Projekt für 2027 positiv in Aussicht gestellt)
  • Eissportzentrum – kleine Eishalle – umfassende Generalsanierung und Erweiterung der Eishockeyhalle im Rahmen des Förderprogramms SKS („Sportmilliarde“)
  • Hartwig-Gauder-Halle – Generalsanierung Halle, Erneuerung der Haustechnik sowie Erneuerung der Laufbahn
  • Steigerwaldstadion Westtribüne – funktionstechnischer Ausbau der innenliegenden Räumlichkeiten für den Leistungs- und Spitzensport
  • Steigerwaldstadion Westtribüne – vollständiger funktionstechnischer Ausbau und Reaktivierung der innenliegenden Räumlichkeiten für den Schul-, Breiten-, und Leistungssport sowie deren Bewirtschaftung

Diese Projekte sind langfristig entscheidend, um die Sportinfrastruktur der Stadt zukunftsfähig zu halten. Gleichzeitig binden sie enorme Kapazitäten in Planung, Abstimmung und Fördermittelmanagement.

Ein Kraftakt für das gesamte Team

Die Sportstättenverwaltung steht damit vor der Herausforderung, ein außergewöhnlich hohes Bauvolumen zu stemmen, ohne dass zusätzliche personelle Ressourcen zur Verfügung stehen. Jeder Schritt – von der Ausschreibung über die Bauüberwachung bis zur Abnahme – muss sorgfältig begleitet werden. Gleichzeitig darf der laufende Betrieb mit seinen täglichen Anforderungen nicht ins Hintertreffen geraten.

2026 wird damit zu einem Jahr, das dem gesamten Team viel abverlangt. Doch trotz aller Belastungen ist klar: Die geplanten Maßnahmen sind Investitionen in die Zukunft des Sports. Sie schaffen moderne, sichere und leistungsfähige Anlagen für Vereine, Schulen und Freizeitsportler – und damit einen Mehrwert für die gesamte Stadt.